Unterwegs in Haigerseelbach – im Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern

Im September war ich gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern in Haigerseelbach unterwegs. Mir ist es wichtig, direkt vor Ort zu sehen, wo es gut läuft – und wo Handlungsbedarf besteht. Solche Gespräche zeigen, was die Menschen bewegt, und sie geben wertvolle Einblicke in den Alltag unserer Stadtteile.

Anliegen der Bürger ernst nehmen

Beim Rundgang wurden viele Themen offen angesprochen: So fiel auf, dass sich am Friedhof in Haigerseelbach mehrere Randsteine gelockert haben. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern kann auch zur Stolperfalle werden – hier war also Handlungsbedarf gegeben. Inzwischen wurde bereits eine Fachfirma mit der Instandsetzung beauftragt, sodass die Arbeiten in Kürze beginnen können.

Auch die Straßen im Bereich Eichhölzchen, Wiesenweg und Tränkestraße waren Thema. Nach den Breitbandarbeiten sind einige Fahrbahnen uneben oder beschädigt. Die Anwohner wünschen sich, dass diese Stellen zeitnah überprüft und bei künftigen Sanierungsplänen berücksichtigt werden. Die Hinweise wurden aufgenommen – wichtig ist, dass solche Punkte nicht liegenbleiben, sondern Schritt für Schritt abgearbeitet werden.

Natur, Verkehr und Sicherheit im Blick

Ein weiteres Thema war der Rundwanderweg, der vorübergehend wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden musste. Mittlerweile ist der Weg wieder frei und kann vollständig genutzt werden, was viele Haigerseelbacherinnen und Haigerseelbacher freut. Gerade solche Wege tragen viel zur Lebensqualität und Naherholung in unseren Stadtteilen bei. Hier zeigt sich, dass engagierte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit der FWG auf Lösungen hinwirken und Verbesserungen zügig umgesetzt werden.

In der Seelbachstraße wurde außerdem auf Bäume hingewiesen, deren Äste mittlerweile Stromleitungen berühren. Hier muss zeitnah geprüft werden, wie man die Verkehrssicherheit und Stromversorgung dauerhaft sichern kann.

Besonders wichtig war auch der Hinweis zur Kreuzung Gelmbach / K 43: Eltern berichteten, dass Kinder diesen Bereich täglich überqueren, ohne dass dort eine sichere Querung vorhanden ist. Ich nehme diese Sorge sehr ernst – hier geht es um Sicherheit im Alltag, und das verdient höchste Aufmerksamkeit.

Miteinander im Gespräch bleiben

Solche Besuche in unseren Stadtteilen sind für mich keine Formalität, sondern gelebte Bürgernähe. Ich möchte wissen, was die Menschen vor Ort beschäftigt, wo sie Verbesserungen wünschen und welche Ideen sie selbst einbringen. Gerade in unseren Stadtteilen ist das Engagement groß – viele kümmern sich, packen an und übernehmen Verantwortung.

Wichtig ist, dass angesprochene Themen nicht vergessen werden. Nur wenn die Anliegen aufgenommen und Schritt für Schritt bearbeitet werden, können wir gemeinsam sichtbare Fortschritte erreichen. Haiger lebt von einem offenen Austausch und davon, dass Verwaltung, Politik und Bürgerinnen und Bürger miteinander im Gespräch bleiben. Deshalb werde ich auch künftig regelmäßig vor Ort sein, zuhören und Anregungen mitnehmen – damit die Themen der Menschen in unseren Stadtteilen verlässlich angegangen werden.

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